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Handball - Einheitmänner weiter auf Erfolgskurs

Zum schweren  Auswärtsspiel gegen den HSV Waren mussten am Wochenende die Handballmänner des SSV Einheit Teterow reisen.

Vor der Partie war keineswegs klar, wer am Ende als Sieger den Platz verlassen wird, trafen doch zwei Mannschaften aufeinander, die beide über den Kampf die spielerische Linie suchen und nicht vorhersehbar ist, wer zuerst fündig wird.

So prägten dann auch in Hälfte eins Nervosität, vergebene Torchancen, unnötige Ballverluste und ungeordnete Abwehrreihen auf beiden Seiten das Geschehen und das 14:13 Halbzeitresultat versprach zumindest spannende zweite 30 min.

Nachdem in der Kabine alle Schwachpunkte im eigenen Spiel analysiert wurden, setzten die Bergringstädter mit drei Toren in Folge zum 17:13 die ersten Akzente in Hälfte zwei.

Das reichte aber nicht, um Waren abzuschütteln - beim 18:17 waren sie wieder auf Tuchfühlung.

Die nächste energische Tempoerhöhung der Teterower führte dann aber doch10 min vor Abpfiff zur Vorentscheidung (24:18).

Am Ende waren es die Gäste, die zumindest in Halbzeit zwei die bessere spielerische Linie gefunden hatten, mit M. Krenz den besseren Torwart zwischen den Pfosten hatten, die auf fast allen Positionen torgefährlich agierten und so verdient 31:22 gewannen.

 

Die Aufstellung: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein, B. Kalien,  

M. Dahms (3 Tore), Chr. Töllner, P. Panknin, A. Milk (1), F. Brückner (4), Gerald Hein (5), T. Jankowski (3), A. Luther, A. Regge (3), F. Deutsch (12)

 

M. Blumenau - 29.01.2012

 

 

 

Handball - Aufholjagd der Männer belohnt

Nachdem man das Hinspiel in Rostock gegen die HSG Uni knapp verloren hatte, wollten die Handballmänner des SSV Einheit Teterow in heimischer Halle unbedingt punkten, um sich aus dem Tabellenkeller zu verabschieden.

Obwohl klar angesprochen, beging man aber sowohl im Angriff als auch in der Abwehr dieselben Fehler - hohe Würfe und zu passives Deckungsverhalten.

Nicht unverdient lagen die Bergringstädter zur Halbzeit so mit 12:17 hinten.

Nach der Pause kam aber eine völlig andere Teterower Mannschaft aus der Kabine.

Die Umstellung auf ein offensiveres Abwehrsystem, der Kampf um jeden Ballgewinn und ein sich steigernder M. Krenz im Tor verunsicherten die Gäste völlig.

Dazu kam schnelleres und effektiveres Angriffsspiel.

Binnen 15 Minuten drehte man so die Partie - aus dem 12:17 entwickelte sich die 19:18 Führung für die Hausherren.

Auch insgesamt neun Zeitstrafen und fünf Strafwürfe (vier hielt M. Krenz!) gegen Teterow - dagegen stehen nur zwei Zeitstrafen und kein Strafwurf gegen Uni Rostock - konnten den Siegeswillen der Heimmannschaft nicht beeinträchtigen.

Mit einem am Ende doch gerechten 29:26 Erfolg verschaffte man sich in der Tabelle etwas Luft nach unten und kann den Blick weiter nach oben richten - ein Punktgewinn nächsten Samstag im Spiel in Waren vorausgesetzt.

 

Die Aufstellung: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (5 Tore), B. Kalien, P. Mertens, M. Dahms (3), Chr. Töllner, A. Milk (2), F. Brückner (1), Gerald Hein (7),T. Jankowski, F. Panknin, A. Regge (1), F. Deutsch (10)

 

M. Blumenau - 22.01.2012

 

Handball - Männer fordern Spitzenreiter

Beim Tabellenersten - der Handball SG Greifswald - mussten die Handballmänner des SSV Einheit Teterow den Jahresauftakt bestreiten.

Gewarnt durch den bisher einzigen Punktverlust der Saison im Spiel in der Bergringstadt begannen die Hausherren konzentriert und druckvoll im Angriff sowie körperlich sehr robust agierend in der Abwehr.

Davon unbeeindruckt  hielten die Teterower die Partie lange offen.

So stand es zur Pause nur 16:15 und nach 40 Minuten war eine Überraschung des Außenseiters noch im Bereich des Machbaren (22:20).

Mit zunehmender Spieldauer begannen aber die an diesem Tag vorhandenen Nachteile der Bergrinstädter zu wirken.

Die Abstimmung in der Abwehr funktionierte nur selten, die Wechselmöglichkeiten waren begrenzt, dem Angriff fehlte oft die Struktur und das Glück rannte den Torwürfen auch nicht hinterher.

Allein acht Mal traf man Holz, acht Mal gelang daraus dem Favoriten ein leichtes Tor aus dem Gegenstoß.

So spiegelt die 31:36 Niederlage auch den wahren Spielverlauf nicht wider.

Der Aufstiegsaspirant wurde mehr gefordert als der es gewollt hatte.

Mit dieser Leistung können die Teterower optimistisch den nächsten Aufgaben gegen Mannschaften aus der Tabellennachbarschaft entgegenblicken.

 

Aufstellung: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (5 Tore), B. Kalien, Chr. Töllner (1), P. Panknin, A. Milk (5), F. Brückner (1), Gerald Hein (4),      A. Regge (2), F. Deutsch (13)

 

M. Blumenau - 15.01.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handball - Männer verteilen Weihnachtsgeschenke

 

Das letzte Punktspiel 2011 der Männer des SSV Einheit Teterow in eigener Halle gegen den HSV Greif Torgelow gestaltete sich auf Grund der eigenen Leistung zum vorweihnachtlichen Geschenk für die Gäste.

Da kein Mannschaftsteil zur Normalform fand, reichte schon in der ersten Halbzeit eine dürftige Vorstellung der Torgelower aus, um sich nach einem zwischenzeitlichen 11:11 bis zum Pausenpfiff auf 19:15 abzusetzen.

Auch die zweiten 30 Minuten brachten keine Besserung im Spiel der Bergringstädter.

In der Abwehr fehlte das aggressive, körperbetonte Agieren, im Angriff wurden selbst beste Wurfgelegenheiten nicht genutzt.

Dazu kam der Totalausfall beider Torhüter, so dass fast jeder Angriff der Gäste mit einem Torerfolg abgeschlossen werden konnte.

Bezeichnend für das Spiel war die Phase zwischen der 50. und 55. Minute.

Beim Stand von 26:29 kamen die Gastgeber fünfmal in Ballbesitz, hatten fünf freie Wurfmöglichkeiten, die aber alle vergeben wurden.

Statt des Anschlusstreffers fiel folgerichtig mit dem 26:30 das vorentscheidende Tor.

Als beim 29:33 der Abpfiff ertönte, waren sogar die Gäste überrascht - so wenig Gegenwehr hatten sie nicht erwartet.

Für Teterow heißt es nun, mit neuem Elan ins neue Jahr zu starten, um sich aus dem Tabellenkeller heraus zu kämpfen.

Dazu ist es aber erforderlich, dass alle Spieler wieder zum Miteinander in einer Mannschaft finden.

 

Teterow spielte mit: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (2 Tore), B. Kalien (5), Chr. Töllner, A. Milk (5), Gerald Hein (6), T. Jankowski (1), A. Luther, A. Regge (2), F. Deutsch (8)

 

M. Blumenau - 18.12.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handball - Teterower Männer keine „Einheit"

 

 

4:12 - so lautete das Zwischenergebnis nach 15 min im Heimspiel der Handballmänner gegen den HSV Grimmen 2, weil Teterow reihenweise den Ball im Angriff verlor und Grimmen dies durch Kontertore bestrafte.

Dies sollte unbedingt im Rückspiel verhindert werden.

Der 15:16 Halbzeitstand belegt, dass durchaus der richtige Weg eingeschlagen wurde, dem in Dynamik und Schnelligkeit überlegenen Gegner Paroli bieten zu können.

Sogar dem taktischen Mittel einer Manndeckung begegneten die Bergringstädter erfolgreich durch konsequentes Spiel über die Außenspieler, die sich als äußert treffsicher zeigten (F. Brückner, A. Milk).

Schwierigkeiten offenbarte nur die eigene Abwehr, in der Abstimmung und notwendiges Offensivverhalten nicht harmonierten.

Nur ein Tor Rückstand hätte aber eigentlich genug Motivation für die zweite Halbzeit bedeuten sollen.

Es kam aber ganz anders - nämlich erneut ein 4:12-Debakel zum 19:28 nach 45 Spielminuten.

Fast ohne Gegenwehr konnte Grimmen erneut jeden Ballverlust als Gastgeschenk im Teterower Tor unterbringen.

Statt Kampfgeist zu zeigen haderte man mit den eigenen Fehlern und rieb sich in Diskussionen untereinander und mit den Schiedsrichtern auf.

Mit der so berechtigten 26:37 Auswärtsniederlage versäumte man es nach dem überzeugenden Sieg gegen Altentreptow, den Beweis einer gewissen Konstanz zu erbringen.

 

Teterow: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (1 Tor), B. Kalien (2), P. Panknin (1), A. Milk (3), F. Brückner (8), Gerald Hein (2), T. Jankowski (4), F. Panknin, A. Regge (1), F. Deutsch (4)

 

M. Blumenau - 04.12.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handballmänner schöpfen Leistungsniveau aus

Nach dem Pokalaus gingen die Handballmänner des SSV Einheit Teterow am Wochenende hoch motiviert in die Heimpartie gegen den HV Altentreptow.

Man kannte die Stärken des Absteigers aus der MV-Liga aus dem Hinspiel und wollte entsprechend reagieren.

Dass es so wirkungsvoll über die gesamte Spielzeit gelang, konnte aber wohl kaum jemand vorhersehen.

Die offensiv agierende Abwehr stellte mit hohem Laufaufwand geschickt die Pass- und Laufwege des Gegners zu und erzwang damit Ballverluste oder unvorbereitete Würfe, die Beute des an diesem Tag guten Torhüters, Christian Hohenegger, wurden. Damit wurde ein schnelles Umkehrspiel in Richtung Altentreptower Tor ermöglicht.

Da auch im Abschluss Konzentration und Übersicht herrschten, schwanden die Ambitionen der Gäste mit größer werdendem Rückstand, und es blieb die Hoffnung, dass Teterow diese Spielweise nicht 60 Minuten durchhalten würde - bisher die größte Schwäche der Bergringstädter.

Diese Hoffnung war jedoch trügerisch.

Nachdem mit 20:11 die Seiten gewechselt wurden, gelang es Altentreptow nur bis auf 5 Tore (25:20) zu verkürzen, weil Teterow etwas das Tempo herausnahm.

Beim 30:20, zehn Minuten vor dem Abpfiff, war auch der letzte Zuschauer vom Heimsieg der Einheitmänner überzeugt.

Am Ende trennte man sich 34:25.

In dieser von beiden Mannschaften sehr fair geführten Partie zeigten die Bergringstädter, welches Leistungsniveau in ihnen steckt und wie man erfolgreich Handball spielen kann.

 

Teterow: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (4 Tore), B. Kalien (2), M. Dahms (3), Chr. Töllner, A. Milk (6), T. Jankowski, A. Regge (5), S.Schmitus, F. Deutsch (7), T. Krüger, Gerald Hein (7)

 

M.Blumenau - 27.11.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handball - Männer verlieren die Nerven

 

Optimistisch traten die Handballmänner des SSV Einheit Teterow ihre Reise nach Stralsund an, da man sich gegen den bis dato Tabellenletzten realistische Chancen ausrechnete.

Obwohl mit M. Dahms verletzungsbedingt bereits nach wenigen Minuten der Lenker des Teterower Spiels ausfiel, gelang es nach ausgeglichener Anfangsphase (4:4) bis zum Halbzeitpfiff einen respektablen Vorsprung herauszuarbeiten (14:8).

Verantwortlich dafür war aber nicht eine überzeugende Leistung der Gäste sondern ein an diesem Tag sehr gut haltender Chr. Hohenegger im Tor sowie die überdurchschnittlich hohe Fehlerquote der Stralsunder.

Daran sollte sich auch bis Mitte der zweiten Hälfte nicht viel ändern.

Neu war hingegen das egoistische Spiel im Angriff und die fehlende Konsequenz im Abwehrverhalten einzelner Spieler auf Seiten der Bergringstädter.

So war die Führung beim 20:20 verspielt und Stalsund schöpfte neuen Mut.

Statt nun mannschaftliche Geschlossenheit zu zeigen und sich gegen die drohende Niederlage aufzubäumen, zerfiel das Teterower Spiel völlig.

Der Gastgeber bedankte sich mit einfachen Toren und siegte am Ende völlig verdient 31:25.

 

Aufstellung: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein, B. Kalien (1 Tor), M. Dahms, Chr. Töllner (1), P. Panknin, F. Brückner (3), Gerald Hein (5), T. Jankowski, F. Panknin (2), A. Regge, F. Deutsch (13)

 

M. Blumenau - 07.11.2011

 

 

 

Handball - Einheitmänner mit besserem Stehvermögen

 

Am Wochenende standen die Handballmänner des SSV Einheit Teterow vor keiner leichten Aufgabe in ihrem Heimspiel gegen den HSV Waren, da die Gäste nach gutem Saisonstart mit dem festen Vorsatz in die Bergringstadt gereist waren, sich endlich einmal im oberen Tabellendrittel zu etablieren.

Personell konnte Teterow aber aus dem Vollen schöpfen und war so auf eventuelle taktische Reaktionen auf die Spielweise der Gäste vorbereitet.

Waren begann entsprechend motiviert und konnte sich, auch begünstigt von einer sehr schwachen Angriffsleistung der Hausherren über 3:0, 6:2, 8:4 bis auf 10:5 absetzen.

Da auch die etatmäßige passive Abwehr der Teterower nicht gerade Sicherheit ausstrahlte, war  nach 20 Minuten die Zeit gekommen, darauf von der Bank zu reagieren.

In der Abwehr agierte man offensiver und im Angriff sollte durch neue Spieler und Umstellung auf einigen Positionen die Torgefährlichkeit erhöht werden.

Beides gelang.

Warener Ballverluste und Teterower Tore waren die Folge.

So konnte man bis zum Pausenpfiff ein 12:12 erkämpfen.

In der zweiten Halbzeit passierte 10 Minuten nicht viel (17:17) bevor Teterow das Tempo nochmals erhöhte - ein Tempo, dem Waren nicht mehr folgen konnte.

7 Teterower Tore in Folge (24:17) brachen endgültig der Gästemoral.

Trotz vieler Wechsel auf Seiten der Gastgeber konnte die effektive Spielweise beibehalten und mit dem 33:25 Sieg den Teterower Zuschauern für die lautstarke Unterstützung gedankt werden.

 

Aufstellung: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (1 Tor), B. Kalien (4), P. Mertens, M. Dahms (6), Chr. Töllner, P. Panknin, F. Brückner, Gerald Hein (7), T. Jankowski (3), F. Panknin (1),A. Regge, F. Deutsch (11)

 

M. Blumenau - 29.10.2011

 

 

Handballmänner - wieder Punkte verspielt

Optimistisch starteten die Handballmänner des SSV Einheit Teterow beim Ligakonkurrenten HSG Uni Rostock. Beide Punkte sollten mit auf die Heimreise genommen werden.

Zwei missglückte Angriffsaktionen zu Beginn und einfache Tore des Gegners brachten die Bergringstädter aber frühzeitig ins Hintertreffen (0:2, 6:8. 12:14).

Teterow brauchte bis zur Halbzeitpause, um endlich mit dem 16:16 auszugleichen.

Als kurz nach Wiederanpfiff das 17:16 fiel, wähnte man sich auf der Siegerstraße.

Da es aber in keiner Phase des Spiels gelang, die Rückraumwerfer der Rostocker in den Griff zu bekommen und es versäumt wurde, die Abwehrschwächen des Gegners selbst zu nutzen, gelang es auch nicht, die zwischenzeitliche Führung mit zwei Toren (29:27) vorentscheidend auszubauen.

Das Gegenteil war der Fall.

Obwohl Teterow in den letzten zehn Minuten fast nur in Überzahl spielte, konnte das druckvolle Angriffsspiel der Rostocker nicht unterbunden werden.

Beim 30:31 lagen die Gäste erneut zurück, um wenig später 32:33 zu verlieren.

 

Teterow: Chr. Hohenegger (Tor), Gunnar Hein (5 Tore), B. Kalien, P. Mertens (2), P. Panknin, A. Milk (6), G. Hein (10), T. Jankowski, F. Panknin, A. Regge (3), F. Deutsch (6)

 

M. Blumenau - 09.10.2011

 

 

Männer verschenken einen Punkt

 

Mit der Handball SG Greifswald war ein Aufstiegsaspirant Gast in der Gymnasiumsporthalle Teterow zum fälligen Punktspiel der Verbandsliga MV.

Die Hausherren beeindruckten ihren Gegner in den ersten 20 Minuten mit sicherem, schnellen Kombinationsspiel im Angriff und starker Deckungsarbeit, so dass sie völlig verdient 14:6 führten.

Leider konnte dieses Tempo nicht bis zur Halbzeit beibehalten werden und Greifswald verkürzte bis auf 16:11 (28. min).

Gewillt, sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen zu lassen, kamen die Bergringstädter aus der Kabine.

Bis zur 45. Minute konnte das Vorhaben umgesetzt werden (23:17), dann aber reichte ein einfacher Schachzug des Gegners aus, das Blatt zu wenden.

Mehr körperliche Präsenz in der Abwehr, verbunden mit einer zeitweisen Einzelmanndeckung sorgte dafür, dass Teterow durch erfolglose Einzelaktionen im Angriff und nachlassende Gegenwehr in der Deckung die folgende Viertelstunde mit 2:9 verlor und plötzlich Greifswald in der letzten Spielminute 26:25 führte.

Der erzielte Ausgleich zum Endstand von 26:26 konnte dann auch nicht mehr die enttäuschten Gesichter der Teterower Mannschaft aufhellen, wusste man doch, dass heute ein Punkt leichtfertig verschenkt wurde.

 

Teterow: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein, B. Kalien, M. Dahms (3 Tore), P. Panknin, A. Milk (6), F. Brückner (3), Gerald Hein (4), T. Jankowski, F. Panknin, A. Regge, T. Krüger, F. Deutsch (10)

 

M.Blumenau – 02.10.2011

 

 

Handball - Männer mit Sieg der Disziplin

Die Teterower Handballmänner mussten zum ersten Auswärtsspiel der Saison gleich nach Altentreptow, zum Absteiger aus der MV-Liga, reisen. Nach der verpatzten ersten Halbzeit im vorangegangenen Spiel und der daraus resultierenden knappen Niederlage wollte man von Beginn an konzentriert agieren.

Dies gelang bis auf - fast entscheidende - zwei kurze Aussetzer vor allem durch eine sehr disziplinierte Spielweise.

In einer jederzeit spannenden Partie in der der Gastgeber nach dem 1:3 Rückstand nicht zuließ, dass die Bergringstädter sich absetzen konnten, sondern beim 9:8 selbst die Führung zurückeroberten und mit dem Pausenpfiff nur 11:12 zurücklagen, mussten in den zweiten 30 Minuten die besseren Nerven über die Punkteverteilung entscheiden.

Mit einem direkten Ballgewinn und dem 13:11 hatte man den optimalen Start in die zweite Halbzeit. Dann folgte aber Aussetzer Nummer eins als Altentreptow begünstigt durch Undiszipliniertheiten einzelner Teterower Spieler aus einem 13:15 die 16:15 Führung erzielen konnte (37.min).

Der Bergringstädter Übungsleiter reagierte sofort mit einer Auszeit, die die erhoffte Wirkung zeigte.

Teterow fand zurück zur kampfbetonten geschlossenen Mannschaftsleistung, der bei zwei Strafwürfen für den gut haltenden Torwart Christian Hohenegger eingewechselte Marcus Krenz parierte beide 7-Meter, die eigenen Angriffe wurden effektiver abgeschlossen und spätestens beim Zwischenstand von 22:19 für die Gäste wurde das Altentreptower Spiel hektisch und ungenau.

Das 25:21 sorgte dann für Aussetzer Nummer zwei.

Sich als Sieger fühlend wurde in den letzten fünf Minuten die Abwehrarbeit eingestellt und man musste noch vier leichte Gegentore schlucken.

Zum Glück konnten die eigenen, durch eine offensive Abwehr der Gastgeber begünstigten Torchancen konsequent genutzt werden, so dass der 28:25 Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr geriet.

Obwohl auch in diesem Spiel die Chancenverwertung zu wünschen übrig ließ, hat die gezeigte Leistung angedeutet, wozu die Mannschaft bei Ausschöpfung aller Potentiale in der Lage ist.

Teterow: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (1 Tor), B. Kalien, P. Mertens, M. Dahms (6), P. Panknin, A. Milk (2), F. Brückner (1), Gerald Hein (7), T. Jankowski, F. Panknin, A. Regge (3), F. Deutsch (8)

M. Blumenau - 25.09.2011

 

 

Handball - Ärgerlicher Saisonauftakt für Männer

Der erste Spieltag der Saison 11/12 in der Handballverbandsliga begann für die Männer des SSV Einheit Teterow mit der Übergabe eines neuen Trikotsatzes durch Herrn Martin Dahms, gespendet vom famila Handelsmarkt.

Ob diese Spende die Motivation über Gebühr erhöhte, die Nervosität zu groß war oder jeder einzelne aus dem großen Kader zeigen wollte, dass er zurecht auf dem Spielfeld stand, an Teterow rauschte das Spiel gegen die zweite Vertretung des HSV Grimmen in den ersten 25 Minuten vorbei.

Fehlwürfe und technische Fehler auf allen Positionen luden die Gäste in der gut gefüllten Sporthalle des Gymnasiums  geradezu ein, mit einfachem Konterspiel zu Torchancen zu kommen. Zwölfmal nahmen sie diese Einladung auch dankend an und sorgten so für den Zwischenstand von 8:16.

Nicht nur bei den Zuschauern keimten unliebsame Erinnerungen an die Vorsaison auf als Teterow oft nur aus Einzelspielern bestand, die es nicht verstanden, als Mannschaft aufzutreten.

50 Sekunden Auszeit reichten aber, gerade diesen mannschaftlichen Zusammenhalt auf die Akteure zu übertragen.

Geduldiger vorgetragene Angriffe, die mit Torerfolgen belohnt wurden, zwangen die Grimmener immer wieder in den Positionsangriff.

Hier stießen sie aber auf eine um jeden Ball kämpfende Abwehr aus der heraus nach Ballgewinn nun die Bergringstädter zu schnellen Toren kamen.

Die nächsten 25 Minuten  der Partie gehörten eindeutig den Gastgebern, die sie mit 16:9 gewannen und so zum Zwischenstand von 24:25 verkürzen konnten.

Damit bestand zehn Minuten vor Spielende sogar noch die nicht mehr erhoffte Möglichkeit eines Punktgewinns.

Angefeuert vom Publikum versuchte man alles, den Ausgleich zu erzielen.

Das sollte leider nicht mehr gelingen. Teterow vergab viermal die Chance auf das Unentschieden bevor Grimmen mit dem 27:29 endgültig das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Endstand: 27:30.

Zu Recht erhielten die Verlierer nach dem Schlusspfiff von allen Seiten anerkennende Worte, und die Zuschauer verließen die Halle mit der Gewissheit, dass bei gleicher Einstellung von der ersten Spielminute an der zukünftige Sieger nur Teterow heißen kann.

Das Aufgebot: Chr. Hohenegger, M. Krenz (Tor), Gunnar Hein (1Tor), B. Kalien, P. Mertens, M. Dahms (5), P. Panknin, A. Milk (1), F. Brückner (1), Gerald Hein (3), H. Westphal (2), T. Jankowski, A. Regge (4), F. Deutsch (10)

 

M. Blumenau - 17.09.2011